Abwas­ser­be­hand­lung in der Fleisch­ver­ar­bei­tung

In Schlacht­hö­fen sowie in der Fleisch‑, Geflü­gel und Fisch­ver­ar­bei­tung fällt Abwas­ser an, wel­ches vor­wie­gend durch Blut und gelös­tes Eiweiß orga­nisch hoch belas­tet ist.

Abwäs­ser in Fleisch­ver­ar­bei­ten­den Betrie­ben

Wie in der gesam­ten Lebens­mit­tel­in­dus­trie, unter­liegt auch die Fleisch­ver­ar­bei­tung von der Vieh­an­lie­fe­rung über die Schlach­tung und Ver­ar­bei­tung bis hin zur End­rei­ni­gung strik­ten Vor­schrif­ten und eng­ma­schi­gen Kon­trol­len. So fällt sehr viel Abwas­ser an, das unter­schied­lich stark durch Blut,

gelös­tes Eiweiß, Fett, Stroh bzw. Säge­spä­ne und Res­te tie­ri­scher Aus­schei­dun­gen ver­un­rei­nigt ist. Soll­te dabei die Abwas­ser­be­hand­lung nicht opti­mal auf die hete­ro­ge­ne Last aus­ge­rich­tet, dro­hen erheb­li­che Geruchs­be­läs­ti­gun­gen, z. B durch Ammo­ni­ak, Gefah­ren durch Kei­me sowie Insek­ten­be­fall.

Unse­re Leis­tun­gen für die indus­tri­el­le Fleisch­ver­ar­bei­tung

DAS Envi­ron­men­tal Expert ver­fügt über geeig­ne­te Ver­fah­ren zur Abwas­ser­be­hand­lung der­ar­ti­ger, extrem stark orga­nisch belas­te­ter Abwäs­ser. Das Abwas­ser der Vieh­wa­gen­wä­sche wird nach einer mecha­ni­schen Abschei­dung zusam­men mit den Abwäs­sern aus der Schlach­te­rei in einem Misch- und Aus­gleichs­be­häl­ter gesam­melt und anschlie­ßend zur Nitri­fi­ka­ti­on und CSB-Reduk­ti­on zu einer bio­lo­gi­schen Behand­lungs­stu­fe gelei­tet. Dabei han­delt es sich um eine beson­ders ener­gie­ef­fi­zi­en­te Tech­no­lo­gie, wel­che die Betriebs­kos­ten redu­ziert. Das Abwas­ser kann mit den DAS-Anla­gen bio­lo­gisch so weit gerei­nigt wer­den, dass sogar eine Direkt­ein­lei­tung unter Ein­hal­tung aller gel­ten­den Grenz­wer­te mög­lich wird. 

Vor­tei­le bio­lo­gi­scher Abwas­ser­be­hand­lung

Dabei hat unser Ver­fah­ren gera­de für Schlacht­hö­fe einen ent­schei­den­den Vor­teil: Unse­re Anla­ge zur bio­lo­gi­schen Abwas­ser­be­hand­lung für die indus­tri­el­le Fleisch­ver­ar­bei­tung besteht aus durch­weg geschlos­se­nen Sys­te­men ohne offe­ne Becken. Auf die­se Wei­se ver­blei­ben die im Ver­ar­bei­tungs­pro­zess ent­ste­hen­den unan­ge­neh­men Gerü­che in der Anla­ge und von der Bevöl­ke­rung bekämpf­te Geruchs­emis­sio­nen wer­den ver­mie­den. Zudem kön­nen DAS-Sys­te­me modu­lar struk­tu­riert wer­den und sind in den Pro­zess inte­grier­bar. Die Anla­gen kön­nen bei Bedarf erwei­tert und bei einer Ver­le­gung der Fabrik mit­ge­nom­men wer­den, was nicht zuletzt für stark wachs­tums­ori­en­tier­te Unter­neh­men, gera­de auch in Schwel­len­län­dern, inter­es­sant ist.