Opti­mie­rung bestehen­der Klär­an­la­gen

Sen­kung des Ener­gie­be­dar­fes, des Betriebs­mit­tel­ein­sat­zes oder eine Ver­än­de­rung der Men­ge und Kon­zen­tra­ti­on im Zulauf – Grün­de für eine Opti­mie­rung bestehen­der Klär­an­la­gen gibt es vie­le. DAS EE unter­stützt Sie bei der Opti­mie­rung Ihrer Abwas­ser­be­hand­lung und erstellt ein indi­vi­du­ell auf ihre Anfor­de­run­gen ange­pass­tes Abwas­ser­kon­zept.

In 7 Schrit­ten zur opti­mier­ten Klär­an­la­ge

Für eine Opti­mie­rung der Abwas­ser­be­hand­lung ist es not­wen­dig, die rich­ti­ge Ziel­hier­ar­chie zu beach­ten. Nur so kön­nen die ein­zel­nen Para­me­ter oder die Klär­an­la­ge so ver­än­dert wer­den, dass Ihre indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen und Wün­sche pass­ge­nau erfüllt wer­den.

Unse­re Exper­ten erar­bei­ten dafür ein kon­kre­tes Kon­zept, mit wel­chem wir gemein­sam mit Ihnen in 7 Schrit­ten die Abwas­ser­be­hand­lung opti­mal an Ihre Bedin­gun­gen anpas­sen.

Ablauf einer Anla­gen­op­ti­mie­rung:

  • Ziel­erfas­sung und Bestands­auf­nah­me
  • Erstel­lung von Stoff­bi­lan­zen
  • Ent­wür­fe zur Opti­mie­rung
  • Erstel­lung des Opti­mie­rungs­kon­zep­tes
  • Pla­nung & Engi­nee­ring
  • Umset­zung
  • Über­prü­fung der Ergeb­nis­se und Abschluss­be­richt

Opti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten bei der Abwas­ser­be­hand­lung

Es gibt kein Uni­ver­sal­kon­zept für die Opti­mie­rung einer Klär­an­la­ge. Eine Lösung muss immer pro­jekt­be­zo­gen bei Ihnen vor Ort ent­wi­ckelt wer­den, den­noch gibt es typi­sche Ansatz­punk­te, wel­che einen kom­plet­ten Neu­bau häu­fig über­flüs­sig machen. eine wich­ti­ge Grund­la­ge sind dabei die Daten aus der Anla­gen­au­to­ma­ti­sie­rung.

Ein­spa­rung von Ener­gie­kos­ten durch opti­ma­les Belüf­tungs­sys­tem

Für den aero­ben Abbau orga­ni­scher bzw. oxi­dier­ba­rer Stof­fe im Abwas­ser wird Sauer­stoff benö­tigt, wel­cher mit­tels Druck­luft- oder Ober­flä­chen­be­lüf­tung in das Abwas­ser ein­ge­bracht wer­den kann. Neben der Zufuhr des benö­tig­ten Sauer­stoffs kön­nen Sys­te­me zur Abwas­ser­be­lüf­tung aber auch die Auf­ga­be haben, Abwas­ser und Schlamm zu durch­mi­schen oder Abla­ge­run­gen im Becken zu ver­mei­den.

Bei einer bio­lo­gi­schen Klär­an­la­ge mit dem Bele­bungs­ver­fah­ren machen die Anschaf­fungs­kos­ten eines neu­en Geblä­ses nur einen Bruch­teil der Gesamt­kos­ten aus, den­noch kön­nen hier ent­schei­den­de Opti­mie­rungs­po­ten­tia­le ver­schenkt wer­den.

Arbei­tet Ihre Klär­an­la­ge bei­spiels­wei­se noch mit klas­si­schen Ober­flä­chen­be­lüf­tern? Durch den Ein­satz von dreh­zahl­ge­steu­er­ten Dreh­kol­ben­ver­dich­tern lässt sich die Ener­gie­ef­fi­zi­enz einer bio­lo­gi­schen Klär­an­la­ge deut­lich stei­gern.

Die Exper­ten von DAS Envi­ron­men­tal Expert inte­grie­ren je nach ihrem spe­zi­fi­schen Ziel das pas­sen­de akti­ve oder pas­si­ve Belüf­tungs­sys­tem in Ihre Anla­ge.

Tem­pe­ra­tur­an­pas­sung für die Opti­mie­rung der Abwas­ser­rei­ni­gung

Tem­pe­ra­tur-Grenz­wer­te oder Fra­gen der Ener­gie­rück­ge­win­nung und Geruchs­be­läs­ti­gung dür­fen bei der Opti­mie­rung einer Abwas­ser­an­la­ge nicht ver­ges­sen wer­den.

Zu kal­te Teil­strö­me sind ein Pro­blem für Anae­rob-Reak­to­ren, da die Bak­te­ri­en für ihren Stoff­wech­sel auf eine Min­dest­tem­pe­ra­tur ange­wie­sen sind. Kommt das Was­ser aller­dings zu warm in die bio­lo­gi­sche Behand­lungs­stu­fe kann die Bio­mas­se beschä­digt wer­den. Dabei ist auch die Geruchs­ent­wick­lung bei zu war­men Abwäs­sern ein wei­te­rer Aspekt.

Gera­de bei höhe­ren Außen­tem­pe­ra­tu­ren kann es zu einer Beläs­ti­gung der Anwoh­ner füh­ren und soll­te daher bei der Ent­schei­dung für eine Opti­mie­rung berück­sich­tigt wer­den.

Zusätz­lich spielt der Schutz der angren­zen­den Gewäs­ser und der dar­in leben­den Orga­nis­men eine wich­ti­ge Rol­le bei der Anla­gen­op­ti­mie­rung. Es gibt öffent­li­che Rege­lun­gen der Was­ser­be­hör­den, wel­che Tem­pe­ra­tu­ren bei der Direkt­ein­lei­tung ein­zu­hal­ten sind.

Ener­gie- und leis­tungs­ef­fi­zi­en­te Abwas­ser­be­hand­lung durch Wär­me­rück­ge­win­nung

Abwas­ser, wel­ches zu warm aus dem Pro­zess kommt, kann genutzt wer­den um kal­tes Frisch­was­ser zu erwär­men. Das hilft, die Tem­pe­ra­tu­ren der Was­ser­strö­me zu opti­mie­ren und den Ener­gie­be­darf der Abwas­ser­be­hand­lung zu redu­zie­ren. Unser Wär­me­tau­scher E‑Plate ist ein Ther­mo­plat­ten­wär­me­tau­scher, der sich durch ein opti­mier­tes Bürs­ten­sys­tem selbst rei­nigt. Des­halb ist er auch für stark ver­schmut­ze Abwäs­ser geeig­net.

Das kon­ti­nu­ier­lich rotie­ren­de Bürs­ten­sys­tem redu­ziert die Ver­schmut­zung auf ein Mini­mum und sorgt auch für eine hohe Strö­mungs­ge­schwin­dig­keit. Dadurch erhöht sich die Leis­tung des Wär­me­tau­schers erheb­lich. Durch zusätz­li­che Dreh­be­we­gung der Bürs­ten wird das Abwas­ser in einen spi­ral­för­mi­gen Umlauf gebracht, was den Effekt eines Gegen­strom-Wär­me­tau­schers erzielt. Durch die­ses Kon­struk­ti­ons­prin­zip kann er im Ablauf bestehen­der Abwas­ser­rei­ni­gungs­an­la­gen ohne Ein­satz zusätz­li­cher Druck­erhö­hungs­pum­pen instal­liert wer­den und benö­tigt kei­ne auf­wen­di­ge Mess- und Regel­tech­nik.