Abwäs­ser effi­zi­ent und sicher wiederverwenden 

Was­ser effi­zi­ent nut­zen – Die DAS Envi­ron­men­tal Expert GmbH unter­stützt Unter­neh­men ver­schie­de­ner Bran­chen bei der Opti­mie­rung betrieb­li­cher Was­ser­kreis­läu­fe. Unse­re Kun­den pro­fi­tie­ren von einem umfas­sen­den Port­fo­lio an Tech­no­lo­gien, Anla­gen und Ser­vice­leis­tun­gen – von der ers­ten Ana­ly­se über Pla­nung und Pro­zess­ent­wick­lung bin hin zum Betrieb der Anla­gen.

Ver­ant­wor­tung für natür­li­che Ressourcen

Was­ser ist die wert­volls­te Res­sour­ce für Mensch und Indus­trie. Nicht von unge­fähr gehört die Ver­füg­bar­keit und nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung von Was­ser zu den Zie­len für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der UN. Wir hel­fen unse­ren Kun­den dabei, die­ses Gut ver­ant­wor­tungs­be­wusst ein­zu­set­zen und zu scho­nen. Mit inno­va­ti­ven Lösun­gen zur Abwas­ser­auf­be­rei­tung kön­nen indus­tri­el­les Wachs­tum und die Bewah­rung natür­li­cher Res­sour­cen Hand in Hand gehen. Unser Vor­bild ist die Natur: Egal, ob auf­be­rei­tet für die land­wirt­schaft­li­che Bewäs­se­rung oder zurück in der Pro­duk­ti­on, Pro­zess­ab­wäs­ser kön­nen Dank moder­nen Umwelt­tech­no­lo­gien in indus­tri­el­len Was­ser­kreis­läu­fen immer wie­der ver­wen­det wer­den. Das Poten­ti­al ist beacht­lich: Allein in der EU wer­den jähr­lich 40.000 Mio m3 Abwas­ser behan­delt und wie­der­auf­be­rei­tet. Aber nur ein Bruch­teil, näm­lich 964 Mio m3 des auf­be­rei­te­ten Was­sers wer­den wie­der­ver­wen­det.

Wie­der­ver­wen­dung von Was­ser ist ein wirt­schaft­li­cher Vorteil

In der Indus­trie ist Was­ser für vie­le Pro­zes­se unver­zicht­bar. Bei zahl­rei­chen Arbeits­schrit­ten in der Pro­duk­ti­on wird Was­ser benö­tigt – nicht nur zum Waschen und Rei­ni­gen, son­dern auch zum Küh­len und Erhit­zen, als Löse­mit­tel für che­mi­sche Sub­stan­zen oder bei­spiels­wei­se als Medi­um zum Transport.

Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Umgang mit die­ser Res­sour­ce ist dabei nicht nur eine Fra­ge der Umwelt und Nach­hal­tig­keit, son­dern auch aus betriebs­wirt­schaft­li­cher Sicht ent­schei­dend: In vie­len Fäl­len rech­net es sich, Pro­zess­ab­wäs­ser im Betrieb auf­zu­be­rei­ten und mehr­fach wie­der­zu­ver­wen­den und so die Kos­ten für Frisch­was­ser­ver­sor­gung und Abwas­ser­ent­sor­gung zu sen­ken. Immer mehr Unter­neh­men ver­fol­gen Nach­hal­tig­keits­zie­le und sehen es als inte­gra­ler Bestand­teil ihrer Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie, Res­sour­cen zu scho­nen, die Umwelt zu schüt­zen und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Dafür ist sind die Umwelt­tech­no­lo­gie-Exper­ten der DAS der rich­ti­ge Partner.

Für die Rück­ge­win­nung und Wie­der­ver­wen­dung von Was­ser gibt es recht­li­che Vor­ga­ben, die welt­weit sehr unter­schied­lich sind. Von den Aus­tra­li­an Gui­de­li­nes for Water Recy­cling bis hin zu den Gui­de­li­nes for Water Reu­se der U.S. Envi­ron­men­tal Pro­tec­tion Agen­cy (EPA) – unse­re Exper­ten bera­ten Unter­neh­men welt­weit und hel­fen ihnen, Umwelt­vor­schrif­ten und Geset­ze einzuhalten.

 

 

Übri­gens: 2020 ver­ab­schie­de­ten die EU-Mit­glied­staa­ten die Ver­ord­nung über Min­dest­an­for­de­run­gen für die Was­ser­wie­der­ver­wen­dung. Sie ist seit dem 26. Juni 2020 in Kraft und wird am 26. Juni 2023 in den Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on und damit auch in Deutsch­land ihre Gül­tig­keit erlan­gen. Spre­chen Sie uns an.

Wie ein intel­li­gen­tes Was­ser- und Abwas­ser­ma­nage­ment gelingt

Was­ser­wie­der­ver­wen­dung wird durch ein Abwas­ser defi­niert, das, je nach gefor­der­ter Qua­li­tät, unbe­han­delt bzw. behan­delt erneut zu einem bestimm­ten Zweck ein­ge­setzt wer­den kann. Inter­na­tio­nal wird das auf­be­rei­te­te Abwas­ser häu­fig in der Land­wirt­schaft genutzt. In Deutsch­land kommt die Was­ser­wie­der­ver­wen­dung vor­ran­gig in der Indus­trie (als Spül- oder Kühl­was­ser) oder der Ener­gie­pro­duk­ti­on zum Ein­satz. Dabei gibt es kei­ne spe­zi­fi­sche Tech­no­lo­gie, die eine Wie­der­ver­wen­dung von Was­ser mög­lich macht. Viel­mehr ist es ein Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Ver­fah­ren und Tech­no­lo­gien, zum Bei­spiel phy­si­ka­lisch-che­mi­sche oder bio­lo­gi­sche Behand­lung, die Fil­tra­ti­on mit­tels Schwer­kraft oder Mem­bran, Des­in­fek­ti­on, Ver­damp­fung oder Klärung.

Mem­bran

Fil­tra­ti­on

Umkehr­os­mo­se

Bio­lo­gi­sche Behandlung

Phy­si­ka­lisch-che­mi­sche Behandlung

Wie die Zukunft eines intel­li­gen­ten und inte­grier­ten Was­ser- und Abwas­ser­ma­nage­ments ins­be­son­de­re in der Indus­trie aus­se­hen wird und wel­che Ver­fah­ren sich für die effek­ti­ve Rück­ge­win­nung eig­nen, ist Gegen­stand der aktu­el­len Diskussion:

In der Indus­trie ist Was­ser für vie­le Pro­zes­se unver­zicht­bar. Bei zahl­rei­chen Arbeits­schrit­ten in der Pro­duk­ti­on wird Was­ser benö­tigt – nicht nur zum Waschen und Rei­ni­gen, son­dern auch zum Küh­len und Erhit­zen, als Löse­mit­tel für che­mi­sche Sub­stan­zen oder bei­spiels­wei­se als Medi­um zum Transport.

Die Basis für ein intel­li­gen­tes Was­ser­ma­nage­ment inner­halb indus­tri­el­ler Pro­zess­kreis­läu­fe sind moder­ne Tech­no­lo­gien: Ana­ly­sen zei­gen, dass (ener­gie-) effi­zi­en­te, kom­bi­nier­ba­re, inte­grier­te und auf indi­vi­du­el­le Abwas­ser­ei­gen­schaf­ten ange­pass­te Abwas­ser­lö­sun­gen, die neue, umwelt­ver­träg­li­che und nach­hal­ti­ge Mate­ria­li­en ver­wen­den und das Poten­ti­al bio­lo­gi­scher Ver­fah­ren nut­zen, die Zukunft für ein res­sour­cen- und kos­ten­ef­fi­zi­en­te Was­ser- und Abwas­ser­ma­nage­ment in was­ser­in­ten­si­ven Indus­trien sein können.

Gerei­nig­tes Abwas­ser wie­der­ver­wen­den, statt es in einen Fluss abzu­lei­ten – die­ser Ansatz gewinnt in Indus­trie und For­schung zuneh­mend an Bedeu­tung. Die mit der Wie­der­ver­wen­dung gerei­nig­ter Abwäs­ser ver­bun­de­nen Risi­ken und erfor­der­li­che Anfor­de­run­gen ste­hen zum Bei­spiel im Mit­tel­punkt der BMBF-För­der­maß­nah­me WavE „Zukunfts­fä­hi­ge Tech­no­lo­gien und Kon­zep­te zur Erhö­hung der Was­ser­ver­füg­bar­keit durch Was­ser­wie­der­ver­wen­dung und Ent­sal­zung“. Die land­wirt­schaft­li­che Bewäs­se­rung mit auf­be­rei­te­tem Abwas­ser wur­de für Deutsch­land in den For­schungs­ar­bei­ten MUL­TI-ReU­se und „Hypo­Wa­ve – Neue Wege zur Was­ser­wie­der­ver­wen­dung in der Land­wirt­schaft“ untersucht.

Im Pro­jekt Mul­ti­ReU­se wur­den die Behand­lungs­ver­fah­ren Ultra­fil­tra­ti­on und Umkehr­os­mo­se als Ver­fah­rens­kom­bi­na­ti­on zur Was­ser­wie­der­ver­wen­dung von kom­mu­na­lem Abwas­ser getes­tet. Die Kern­pro­zes­se Ultra­fil­tra­ti­on und Umkehr­os­mo­se wer­den durch ange­pass­te Vor- und Nach­be­hand­lungs­ver­fah­ren, wie Flo­ckung, Pul­ver­koh­le­do­sie­rung, Aktiv­koh­le­fil­tra­ti­on und UV-Des­in­fek­ti­on ergänzt und unter­schied­lich kombiniert.

Das Vor­ha­ben bestä­tigt den Ansatz der DAS: Opti­mier­te Ver­fah­ren wer­den pass­ge­nau mit­ein­an­der kom­bi­niert, um effi­zi­ent die Kun­den­an­for­de­run­gen zu erfül­len. DAS beglei­tet dabei unter­schied­li­che Indus­trien bei der Ein­füh­rung bzw. Ver­bes­se­rung des inner­be­trieb­li­chen Was­ser­kreis­laufs und der Abwas­ser­auf­be­rei­tung. Milch­ver­ar­bei­ten­de Betrie­be, Pho­to­vol­ta­ik und Halb­lei­ter- oder die Bat­te­rie­in­dus­trie – DAS Kom­pe­tenz ist über­all gefragt.