Wertvolle Metalle aus Prozessabwässern als Ressource nutzen – direkt am Point-of-Use
Metall/-Ressourcenrückgewinnung
Wertvolle Metalle in Prozessabwässern sind mehr als ein Entsorgungsproblem – sie sind eine potenzielle Rohstoffquelle. Die Point-of-Use Technolgien zur Metallrückgewinnung konzentrieren u. a. Germanium und weitere ausgewählte metallhaltige Ströme direkt am Entstehungsort, zum Beispiel aus Grinding- und Polishing-Prozessen in der Solar-, Halbleiter- und Hightech-Fertigung. Die modulare, membranbasierte Lösung entfernt partikuläre Bestandteile und erzeugt einen stabilen Recovery-Strom für nachgelagerte oder externe Rückgewinnungsprozesse. So unterstützt das System Wasserwiederverwendung, senkt Behandlungs- und Entsorgungskosten und leistet einen konkreten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft für kritische Rohstoffe.

So funktionieren Point-of-Use Lösungen zur Metallrückgewinnung
Die DAS-Lösungen für die Point-of-Use Metallrückgewinnung basieren auf einer modularen, membranbasierten Separation. Sie entfernen partikuläre Bestandteile aus ausgewählten Prozessabwässern und konzentrieren wertvolle Metalle in einem stabilen Recovery-Strom.
Dieser konzentrierte Metallstrom kann anschließend für nachgelagerte Rückgewinnungsprozesse oder externe Rückgewinnungsprozesse genutzt werden. So wird aus einem belasteten Prozessabwasser ein nutzbarer Wertstoffstrom – mit geringem Chemikalieneinsatz, kompakter Integration und hoher Anschlussfähigkeit an bestehende Produktions- und Abwasserkonzepte.
Kurzfeatures
Point-of-Use-Lösung für industrielle Prozessabwässer
Konzentration ausgewählter metallhaltiger Abwasserströme
Membranbasierte Separation
Entfernung partikulärer Bestandteile
Stabiler Recovery-Strom für Downstream- oder Off-site-Reclaim
Unterstützung von Wasserwiederverwendung und Prozesswasser-Recycling
Geringer Chemikalieneinsatz
Modulare, skalierbare Integration in Hightech-Produktionsumgebungen
Metallrückgewinnung in Hightech-Prozessen: Relevante Teilströme gezielt behandeln
Nicht jeder Abwasserstrom ist gleichermaßen relevant für die Metallrückgewinnung. Entscheidend sind Teilströme, in denen wertvolle Metalle in geeigneter Form und Konzentration vorliegen. DAS betrachtet diese Ströme individuell und wählt die passende Point-of-Use Lösung anhand der Prozessbedingungen und Rückgewinnungsziele aus.
Welche technologische Lösung für den jeweiligen Anwendungsfall passend ist, hängt von der Zusammensetzung des Abwasserstroms, dem Zielmetall, der Metallkonzentration, dem Partikelanteil und den Anforderungen an die weitere Rückgewinnung ab.
Typische für die Metallrückgewinnung geeignete Teilströme sind:
Grinding- und Polishing-Abwässer
Für metallhaltige Abwasserströme aus Schleif-, Polier- und Bearbeitungsprozessen, zum Beispiel in der Solar-, Elektronik- oder Hightech-Fertigung.
Abwasser aus Reinigungs- und Spülprozessen
Für ausgewählte Prozessabwässer, in denen Metalle aus Oberflächen, Bauteilen oder Prozessmedien eingetragen werden.
Abatementnahe Abwasserströme
Flüssigströme, die im Umfeld von Abgasbehandlung oder nachgelagerten Prozessschritten entstehen und metallhaltige Bestandteile enthalten können.
Spezifische Hightech-Teilströme
Einzelne metallhaltige Ströme, welche separat erfasst und gezielt für die Rückgewinnung oder Weiterbehandlung vorbereitet werden sollen.
Ihre Vorteile beim Einsatz einer SALVINIA
Standardisierungen bringen zahlreiche Vorteile vor allem in der Produktionsindustrie und im Maschinenbau mit sich. Diese Vorteile möchten wir gern mit unserer Produktgruppe SALVINIA auch in den Bereich der Abwasserbehandlung überführen.
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einem stark verkürztem Engineering-Prozess und damit optimierten Kosten & geringem Zeitaufwand
reduziertem Reststoffanfall
schneller & unkomplizierter Leistungsoptimierung zum Beispiel bei Produktionssteigerungen (ganz ohne Baumaßnahmen)
robuster und stabiler Behandlungsprozess, auch unter schwierigen Bedingungen
schnelle Erholung nach Ausfallzeiten
platzsparende Containerbauweise
einfache Kostenreduzierungen durch Nutzung vorhandener Gebäude möglich

