Jugend forscht Sachsen 2026: Sechs Projekte auf dem Weg zum Bundesfinale

Beim Landeswettbewerb Sachsen von Jugend forscht präsentierten 32 Nachwuchsforschende ihre Projekte. Sechs davon konnten die Jury überzeugen und sich für das Bundesfinale qualifizieren.

Jugend forscht Sachsen 2026

Maximale Perspektiven für junge Ideen: Jugend forscht Sachsen 2026

Wenn aus Fragen Ideen werden, entstehen neue Perspektiven – genau das hat sich beim Landeswettbewerb Sachsen von Jugend forscht am 28. März 2026 in der IHK Chemnitz gezeigt.

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 32 Nachwuchsforschende aus dem gesamten Freistaat ihre Projekte und setzten sich mit aktuellen Fragestellungen aus den MINT-Bereichen auseinander. Zuvor hatten sie sich in den Regionalwettbewerben in Ostsachsen, Nordwestsachsen und Südwestsachsen qualifiziert.

Insgesamt traten 30 Projekte an, davon 22 in der Sparte „Jugend forscht“ und 8 bei „Jugend forscht Junior“.

Sechs Projekte konnten die Jury besonders überzeugen und sich für das Bundesfinale qualifizieren:

  • Arthur Stach: Entwicklung eines deutschsprachigen Computerstenographiesystems (Fachgebiet Arbeitswelt)

  • Martin Josef Lütke-Entrup: Synthetische OCR-Trainingsdaten als kostengünstige Alternative zu Hand-Labeling (Fachgebiet Arbeitswelt)

  • Florian Reddel: Organ on a Leaf – Spinat goes Biotech (Fachgebiet Biologie)

  • Sophie Lok Ying Emmerichs: Beobachtung und Untersuchung von Aurorae Boreales sowie der Sonnenatmosphäre (Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften)

  • Alexia Minou Probst: Klassifikation mutierter Emibetuzumab-Antikörper hinsichtlich ihrer Bindung mittels SVC (Fachgebiet Mathematik/Informatik)

  • Max Ranftl: Konstruktion eines Core-XY-gesteuerten Dosierungsroboters (Fachgebiet Technik)

Darüber hinaus wurden auch Landessiegerinnen und Landessieger in der Sparte „Jugend forscht Junior“ ausgezeichnet:

  • Joshua Dittrich mit dem Thema: Ab welcher Temperatur kann ich meinen Tee trinken? (Fachgebiet Technik)

  • Raphael Artan Hänse & Josef Richter mit dem Thema: Mit Kettenbruch zum Goldenen Schnitt / wandern Türme Schritt für Schritt (Fachgebiet Mathematik/Informatik)

Jugend forscht Sachsen 2026

Ideen, die weiterdenken lassen

„Die Teilnehmenden aus Sachsen haben die Jury auch in diesem Jahr wieder begeistert. Sie haben das Motto ernst genommen und uns mit ihren Projektideen maximale Perspektiven aufgezeigt und mit qualitativ hochwertigen Arbeiten überzeugt“, sagt Wettbewerbsleiterin Saskia Schnasse.

Die Projekte zeigen eindrucksvoll, mit welcher Tiefe, Eigeninitiative und Problemlösungskompetenz sich junge Menschen bereits heute mit komplexen Fragestellungen auseinandersetzen – und wie daraus konkrete Lösungsansätze entstehen.

Engagement für die nächste Generation

Als Patenunternehmen begleiten wir den Wettbewerb gemeinsam mit BGH Edelstahlwerke aktiv – unter anderem durch unsere Mitwirkung in der Jury sowie im direkten Austausch mit den Teilnehmenden. Für uns ist Jugend forscht ein wichtiges Engagement, um junge Talente frühzeitig zu fördern und Begeisterung für MINT-Themen zu stärken. Die Projekte zeigen, mit welcher Neugier, Eigeninitiative und Problemlösungskompetenz sich junge Menschen bereits heute mit komplexen Fragestellungen auseinandersetzen.

Über Jugend forscht

„Jugend forscht“ ist Deutschlands bedeutendster Wettbewerb für junge Talente in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Der Wettbewerb ist mehrstufig aufgebaut: Über Regional- und Landeswettbewerbe qualifizieren sich die besten Projekte für das Bundesfinale. Die Juniorsparte richtet sich an Teilnehmende bis 14 Jahre und endet auf Landesebene.

Pressemitteilung und Bildmaterial

Die vollständige Pressemitteilung sowie Bildmaterial zum Landeswettbewerb stehen hier zum Download bereit.

Impressionen vom Wettbewerb
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Impressionen vom Wettbewerb
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Impressionen vom Wettbewerb
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Pressemitteilung Jugend forscht
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