Nachhaltigkeit in der Halbleiterindustrie
Im 7. Hallo-Zukunft-Podcast steht „Nachhaltigkeit in der Halbleiterindustrie – Zwischen Reportingpflicht und Innovationsdruck“ im Mittelpunkt.
Wie nachhaltig kann Europas Halbleiterindustrie wirklich sein?
Im 7. Hallo-Zukunft-Podcast steht „Nachhaltigkeit in der Halbleiterindustrie – Zwischen Reportingpflicht und Innovationsdruck“ im Mittelpunkt. Im Gespräch mit Podcast-Host Julia Nitzschner (Silicon Saxony) diskutieren Silke Bremen (ESMC), René Reichardt (DAS Environmental Experts) und Robert Weichert (WeichertMehner) über zentrale ökologische und ökonomische Herausforderungen der europäischen Chipindustrie.
Die Produktion von modernen Halbleitern erfordert derzeit rund 300 verschiedene Chemikalien und verbraucht enorme Mengen Energie und Wasser. Sollte Europa seinen angestrebten Marktanteil von 20% erreichen, wäre das mit einem jährlichen CO₂-Ausstoß von etwa 100 Millionen Tonnen verbunden – mehr als jede andere Industrie in Europa derzeit verursacht. Das gesamte Hightech-Ökosystem steht im Spannungsfeld zwischen verschärften Regulierungen und Innovationsdruck, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit nicht nur als Pflicht, sondern als integralen Wettbewerbsfaktor und Strategie im globalen Markt zu verankern
Fazit: Europa muss seine ökologischen, sozialen und ökonomischen Anstrengungen enger verzahnen, um eine grüne, wettbewerbsfähige Halbleiterindustrie aufzubauen und damit die industrielle Zukunft Europas nachhaltig zu sichern.
