Che­misch-phy­si­ka­li­sche Was­ser­be­hand­lung für einen füh­ren­den Hightech-Hersteller

Ein füh­ren­der Sili­zi­um­wa­fer-Her­stel­ler erwei­tert sei­ne Fab mit einer neu­en Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­ge von DAS Envi­ron­men­tal Experts. Die Anla­ge behan­delt fluorid‑, sili­zi­um­hal­ti­ge und sau­re Abwäs­ser effi­zi­ent, spart Ener­gie und redu­ziert Betriebs­kos­ten nach­hal­tig. Die Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­ge für den Kun­den ver­fügt über drei unab­hän­gi­ge Behand­lungs­li­ni­en mit voll­durch­flos­se­nem Sys­tem, das hydro­sta­ti­schen Druck nutzt. 

Bedeu­tung der Was­ser­be­hand­lung in der Halbleiterindustrie

In der Halb­lei­ter­fer­ti­gung und ins­be­son­de­re bei der Her­stel­lung von Sili­zi­um­wa­fern spielt die Behand­lung und Auf­be­rei­tung von Was­ser eine zen­tra­le Rol­le. Für nahe­zu alle Pro­duk­ti­ons­schrit­te wird hoch­rei­nes Was­ser (Ultra-Pure Water, UPW) benö­tigt, da selbst gerings­te Ver­un­rei­ni­gun­gen die Qua­li­tät und Funk­tio­na­li­tät der emp­find­li­chen Wafer beein­träch­ti­gen kön­nen. Gleich­zei­tig ent­ste­hen im Fer­ti­gungs­pro­zess gro­ße Men­gen an Abwas­ser, die mit Che­mi­ka­li­en und Par­ti­keln belas­tet sind. Die effi­zi­en­te Abwas­ser­be­hand­lung und Was­ser­auf­be­rei­tung ist uner­läss­lich, um die Pro­dukt­qua­li­tät zu sichern, Umwelt­auf­la­gen ein­zu­hal­ten und den Res­sour­cen­ver­brauch nach­hal­tig zu reduzieren.

Halb­lei­ter­her­stel­ler set­zen bei der Wafer­fer­ti­gung auf ener­gie­ef­fi­zi­en­te Auf­be­rei­tungs­sys­te­me, die den Was­ser­ver­brauch opti­mie­ren. Pro­zess­in­te­grier­te Lösun­gen wie die geziel­te pH-Wert-Rege­lung, Par­ti­kel­rück­hal­tung und selek­ti­ve Ionen­tren­nung tra­gen dazu bei, che­mi­sche Abfäl­le zu mini­mie­ren und die Belas­tung der Abwäs­ser zu sen­ken. Die Ein­hal­tung stren­ger Umwelt­auf­la­gen, wie sie bei­spiels­wei­se durch die EU-Indus­trie­emis­si­ons­richt­li­nie vor­ge­ge­ben wer­den, wird so sicher­ge­stellt. Gleich­zei­tig erge­ben sich wirt­schaft­li­che Vor­tei­le, da durch Was­ser­auf­be­rei­tung nicht nur Res­sour­cen, son­dern auch Kos­ten ein­ge­spart wer­den. Für die Her­stel­ler ist die nach­hal­ti­ge Abwas­ser­be­hand­lung ein zen­tra­ler Bestand­teil ihrer Umwelt­stra­te­gie und ein wich­ti­ger Nach­weis für die ISO 14001-Zertifizierung.

​Über den Kunden

Der High­tech-Her­stel­ler ist ein welt­weit füh­ren­der Her­stel­ler hoch­ent­wi­ckel­ter Sili­zi­um­wa­fer und bie­tet ein umfang­rei­ches Port­fo­lio. Als tech­no­lo­gi­scher Vor­rei­ter ist das Unter­neh­men ein inte­gra­ler Bestand­teil der glo­ba­len Halb­lei­ter-Wert­schöp­fungs­ket­te und belie­fert Her­stel­ler von MEMS, Sen­so­ren, Hoch­fre­quenz- und Leis­tungs­bau­ele­men­ten. Das Unter­neh­men setzt auf zer­ti­fi­zier­te Manage­ment­sys­te­me und nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­ons­prin­zi­pi­en. Es ist nach ISO 14001:2015 zer­ti­fi­ziert und bemüht sich kon­ti­nu­ier­lich, die Umwelt­aus­wir­kun­gen der Wafer­her­stel­lung zu mini­mie­ren und gleich­zei­tig eine effi­zi­en­te Res­sour­cen­nut­zung sicher­zu­stel­len. Was­ser­ver­brauch und Recy­cling ste­hen dabei im Fokus.

Chemical-Physical-Wastewater-Treatment-Plant-by-DAS-EE

Pro­jekt­über­sicht

Auf­ga­ben­stel­lung

Der Kun­de plant die Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät und hat des­halb eine neue Fab-Erwei­te­rung. Damit ein­her geht die Erwei­te­rung der Abwas­ser­rei­ni­gungs­an­la­ge. DAS Envi­ron­men­tal Experts (DAS EE) hat eine Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­ge pro­jek­tiert, errich­tet und in Betrieb genom­men, die spe­zi­fi­sche Abwas­ser­strö­me, die bei der Her­stel­lung von Wafern im Rein­raum ent­ste­hen, zu rei­ni­gen. Bei den drei Abwas­ser­strö­men han­delt es sich um

  • Weak Hydro­gen Fluo­ri­de (WHF): fluo­rid­hal­ti­ges Wasser
  • Sili­ca Was­te Drain (SWD): sili­zi­um­hal­ti­ges Wasser
  • Weak Was­te Acid (WWA): Was­ser mit pH-Wert im sau­ren Bereich

Ziel­stel­lung des Auf­trags war, drei von­ein­an­der unab­hän­gi­ge Behand­lungs­li­ni­en auf­zu­bau­en, in denen Fluo­ri­de und Sili­zi­um ent­fernt sowie der pH-Wert des Was­sers ein­ge­stellt wer­den können.

Die Behand­lungs­li­ni­en sind für hohe Volu­men­strö­me aus­ge­legt: In der Fluo­rid­be­hand­lung und der Sili­zi­um­ent­fer­nung beträgt der Durch­satz bei Voll­last jeweils 40 m³/h, wäh­rend die Neu­tra­li­sa­ti­ons­li­nie einen Volu­men­strom von 200 m³/h bear­bei­ten kann. Die gesam­te Anla­ge ist als frei durch­flos­se­nes Sys­tem kon­zi­piert und nutzt aus­schließ­lich den hydro­sta­ti­schen Druck, sodass auf zusätz­li­che Pum­pen ver­zich­tet wer­den kann. Dadurch wer­den der Ener­gie­be­darf deut­lich redu­ziert und die War­tungs­freund­lich­keit erhöht.

Die hydrau­li­schen Höhen­un­ter­schie­de wer­den opti­mal aus­ge­nutzt, und durch den Ein­satz von Lamel­len­schräg­klä­rern wird eine effi­zi­en­te Fest­stoff­ab­tren­nung gewähr­leis­tet. Die Steue­rung und Über­wa­chung der Anla­ge erfolgt über eine von DAS EE ent­wi­ckel­te Steue­rung, die sowohl die Pro­gram­mie­rung als auch die Visua­li­sie­rung über ein Touch­pa­nel (Human-Machi­ne-Inter­face, HMI) ermög­licht. Sämt­li­che Anla­gen­funk­tio­nen kön­nen zen­tral über die­ses Panel bedient und kon­trol­liert werden.

Pro­jekt­ver­lauf

Im Rah­men der Pro­jekt­pla­nung wur­de eine detail­lier­te Zeit­schie­ne ent­wi­ckelt, die den gesam­ten Ablauf von der ers­ten Pro­ben­nah­me bis zur fina­len Inbe­trieb­nah­me abbil­det. Den Auf­takt bil­de­te die Ent­nah­me ers­ter Was­ser­pro­ben in der frü­hen Pro­jekt­pha­se. Die­se Pro­ben dien­ten als wich­ti­ge Grund­la­ge für die Ange­bots­er­stel­lung und die anschlie­ßen­de Prä­sen­ta­ti­on beim Kunden.

Der offi­zi­el­le Pro­jekt­start (Monat 1) mar­kier­te den Beginn der Umset­zung gemäß des zuvor gemein­sam erstell­ten Pro­jekt­plans. Die Koope­ra­ti­on mit dem Bau­stel­len­trä­ger wur­de inten­si­viert, par­al­lel dazu lie­fen Anfra­gen bei Zulie­fe­rern, um die ter­min­ge­rech­te Lie­fe­rung der erfor­der­li­chen Kom­po­nen­ten sicher­zu­stel­len. Im Haupt­auf­trag wur­den die Ver­ant­wort­lich­kei­ten klar defi­niert, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die tech­ni­sche Aus­stat­tung, die in enger Abstim­mung mit ande­ren betei­lig­ten Gewer­ken erfolg­te. Ein wesent­li­cher Bestand­teil die­ser Pha­se war die Detail­aus­le­gung des Equip­ments, bei der sämt­li­che tech­ni­schen Anfor­de­run­gen prä­zi­se spe­zi­fi­ziert wurden.

Im wei­te­ren Ver­lauf fan­den meh­re­re Tref­fen vor Ort beim Kun­den statt. Die­se dien­ten der regel­mä­ßi­gen Kon­trol­le des Bau­fort­schritts. Ein bedeu­ten­der Mei­len­stein wur­de erreicht, als das Gebäu­de für die Aus­rüs­tung bereit­ge­stellt wur­de. Ab die­sem Zeit­punkt (Monat 6)  koor­di­nier­te der zustän­di­ge Bau­lei­ter der DAS EE die gesam­te Auf­stel­lung des Anla­gen­baus vor Ort. Die Bau­stel­len­ko­or­di­na­ti­on mar­kier­te den Über­gang von der Pla­nungs- in die Umsetzungsphase.

Der Abschluss der Bau­stel­len­ar­bei­ten war vier Mona­te spä­ter (Monat 10) vor­ge­se­hen. Zu die­sem Zeit­punkt waren sämt­li­che Instal­la­tio­nen abge­schlos­sen und die ers­ten Signal­tests, ins­be­son­de­re im Bereich Elek­tro und Soft­ware, wur­den erfolg­reich durch­ge­führt. Im glei­chen Monat begann auch die soge­nann­te „kal­te Inbe­trieb­nah­me. Wäh­rend die­ser Pha­se wur­den alle Funk­tio­na­li­tä­ten der Anla­ge umfas­send getes­tet. Dazu zähl­ten unter ande­rem die Prü­fung von Tanks, Ven­ti­len, Pum­pen, Steue­rungs­tech­nik und Sen­so­ren unter Ein­satz von Klar­was­ser. Die Dau­er die­ser Test­pha­se betrug etwa vier Wochen.

Der nächs­te zen­tra­le Pro­jekt­schritt war die „war­me Inbe­trieb­nah­me“, die nach dem Hoch­fah­ren der neu­en Fab ca. fünf Mona­te spä­ter (Monat 15) erfolgt. In die­ser Pha­se wur­de erst­mals Pro­zess­was­ser ein­ge­setzt, um die Fein­ein­stel­lung der Anla­gen­li­ni­en vor­zu­neh­men und den rei­bungs­lo­sen Betrieb unter Real­be­din­gun­gen sicher­zu­stel­len. Die war­me Inbe­trieb­nah­me wur­de Ende des glei­chen Monats abge­schlos­sen und die Anla­ge damit erfolg­reich an den Kun­den übergeben.

Die sorg­fäl­tig abge­stimm­te Zeit­schie­ne ermög­lich­te es, sämt­li­che Arbeits­schrit­te effi­zi­ent zu koor­di­nie­ren und die hohen Qua­li­täts­an­for­de­run­gen des Kun­den zu erfüllen.

Her­aus­for­de­run­gen und Lösungen

Zeit­ma­nage­ment

Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen im Pro­jekt­ver­lauf stell­te das Zeit­ma­nage­ment dar. Der sehr enge Zeit­plan erfor­der­te von Beginn an eine vor­aus­schau­en­de und schnel­le Ent­schei­dungs­fin­dung. Um Lie­fer­zei­ten zu kom­pen­sie­ren und Ver­zö­ge­run­gen zu ver­mei­den, wur­den bei­spiels­wei­se die not­wen­di­gen Behäl­ter unmit­tel­bar nach dem offi­zi­el­len Pro­jekt­start bestellt. Den­noch kam es auf­grund exter­ner Fak­to­ren zu für Groß­pro­jek­te typi­schen logis­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen, die das DAS-Team vor Ort mit viel Ein­satz lösen konn­te.  Dadurch konn­te der Abschluss des Pro­jekts im Zeit­rah­men erreicht werden.

Technician working on water treatment system

Tech­ni­sche Herausforderungen

Im tech­ni­schen Bereich war ins­be­son­de­re die geplan­te Dimen­sio­nie­rung der Anla­ge eine Her­aus­for­de­rung, da sie nicht immer mit dem tat­säch­lich ver­füg­ba­ren Platz vor Ort über­ein­stimm­te. Um die opti­ma­le Nut­zung der ver­füg­ba­ren Flä­chen zu gewähr­leis­ten, war eine fort­lau­fen­de Fein­ab­stim­mung der Pla­nung sowie eine enge Zusam­men­ar­beit mit allen betei­lig­ten Gewer­ken not­wen­dig. Dadurch ließ sich die Anla­ge auch unter den engen Platz­ver­hält­nis­sen ide­al auf die ört­li­chen Bedin­gun­gen zuschnei­den. Durch die kon­se­quen­te Nut­zung der gesam­ten Raum­hö­he wur­de die benö­tig­te Grund­flä­che gering gehal­ten und der vor­han­de­ne Raum beson­ders effi­zi­ent genutzt.

Die Fer­ti­gung der Schalt­schrän­ke stell­te ein wei­te­res zen­tra­les The­ma dar. Die Erfah­run­gen aus frü­he­ren Pro­jek­ten hal­fen, typi­sche Feh­ler­quel­len zu ver­mei­den, doch die neu­en Dimen­sio­nen – fünf Main Con­trol Cabi­nets und ein Remo­te In/Out (RIO) – erfor­der­ten eine beson­ders enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen den DAS-Teams in Dres­den und vor Ort beim Kun­den. Durch Syn­er­gie­ef­fek­te zwi­schen den Busi­ness Units Was­ser und Gas konn­ten wert­vol­le Lern­ef­fek­te erzielt und die Qua­li­tät ins­be­son­de­re der anspruchs­vol­len Schalt­schrän­ke wei­ter ver­bes­sert werden.

Mit dem Pro­duk­ti­ons­hoch­lauf der neu­en Fab tra­ten schwan­ken­de Abwas­ser­men­gen auf, was die prä­zi­se Ein­stel­lung der Dosier­tech­nik erschwer­te. Um den­noch eine sta­bi­le Pro­zess­füh­rung zu gewähr­leis­ten, wur­de die Dosie­rung kon­ti­nu­ier­lich an die vari­ie­ren­den Volu­men­strö­me ange­passt. Der sehr nied­ri­ge pH-Wert im Bereich der Fluo­rid­an­la­ge stell­te beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Aus­le­gung der Mess­tech­nik und die Aus­wahl geeig­ne­ter Anbie­ter, die in der Lage sind, unter die­sen spe­zi­fi­schen Bedin­gun­gen zuver­läs­sig zu messen.

Im Gesamt­pro­zess Flo­ckung und Sedi­men­ta­ti­on führ­te DAS EE zur opti­ma­len Vor­be­rei­tung der Dosie­rung umfang­rei­che Absetz­ver­su­che im Labor durch. Die Dosier­men­gen wur­den dabei final vali­diert, sodass die Ein­stel­lung der Che­mi­ka­li­en­zu­ga­be auch bei schwan­ken­den Abwas­ser­men­gen erfolg­reich erfol­gen konn­te. Die Zuga­be von Cal­ci­um wird gezielt an den tat­säch­li­chen Bedarf ange­passt, indem der Fluo­rid­ge­halt im Abwas­ser gemes­sen wird. Durch die kom­bi­nier­te Ver­wen­dung von Cal­ci­um­hy­dr­o­xid (Ca(OH)₂) und Cal­ci­um­chlo­rid (CaCl₂) kann die Che­mi­ka­lien­men­ge opti­mal gesteu­ert wer­den. Dies führt zu einer effi­zi­en­te­ren Nut­zung der ein­ge­setz­ten Stof­fe und senkt somit die lau­fen­den Betriebskosten.

Koor­di­na­ti­on

Auch die Koor­di­na­ti­on der Bau­stel­le war auf­grund der Viel­zahl par­al­lel arbei­ten­der Gewer­ke eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be. In die­sem Zusam­men­hang spiel­te die Erfah­rung der DAS-Bau­lei­tung mit kom­ple­xen Bau­stel­len­struk­tu­ren eine wich­ti­ge Rol­le. Ein wesent­li­cher Erfolgs­fak­tor war die rei­bungs­lo­se Koope­ra­ti­on mit wei­te­ren Gewer­ken. So wur­den bei­spiels­wei­se zen­tra­le Kom­po­nen­ten wie Tanks und Lamel­len­schräg­klä­rer von einem loka­len Auf­trag­neh­mer her­ge­stellt, der vom Kun­den emp­foh­len wur­de und der zuvor bereits bei ande­ren Pro­jek­ten des Kun­den zum Ein­satz kam. Die Erstel­lung des Bau­plans erfolg­te in enger Abstim­mung zwi­schen dem Bau­lei­ter von DAS EE, dem Pro­jekt­lei­ter des Kun­den und dem Bau­stel­len­trä­ger. Bereits im Ange­bots­sta­di­um lag ein detail­lier­ter Pro­jekt­zeit­plan vor, der auf Erfah­rungs­wer­ten basier­te und den hohen Abstim­mungs­be­darf mit dem Auf­trag­ge­ber berücksichtigte.

Doku­men­ta­ti­on und Änderungsmanagement

Durch das sorg­fäl­ti­ge Ände­rungs­ma­nage­ment konn­te der Pro­jekt­ver­lauf trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar doku­men­tiert wer­den. Selbst kleins­te Ände­run­gen im Pro­jekt­ver­lauf wur­den detail­liert erfasst und in die tech­ni­schen Beschrei­bun­gen sowie die Bedie­nungs­an­lei­tun­gen auf­ge­nom­men. Die­ses hohe Maß an Detail­ar­beit wäh­rend der Pro­jekt­pla­nung führ­te zu einer gründ­li­chen Aus­ar­bei­tung, bei der zusätz­li­che Kom­po­nen­ten erfolg­reich inte­griert und bestehen­de Lösun­gen opti­mal ange­passt wer­den konn­ten. Die kon­se­quen­te Doku­men­ta­ti­on stell­te sicher, dass alle Ände­run­gen zu jeder Pha­se nach­voll­zieh­bar blie­ben und die Qua­li­tät sowie die Funk­tio­na­li­tät der Anla­ge jeder­zeit gewähr­leis­tet waren. Die im Pro­jekt­ver­lauf gewon­ne­nen Erfah­run­gen und die gemein­sam erar­bei­te­ten Lösun­gen tru­gen maß­geb­lich dazu bei, die hohen Anfor­de­run­gen an Qua­li­tät, Ter­min­treue und Funk­tio­na­li­tät zu erfüllen.

Fazit

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen DAS Envi­ron­men­tal Experts und dem Kun­den basiert auf einer lang­jäh­ri­gen, ver­trau­ens­vol­len Part­ner­schaft. Der High­tech-Her­stel­ler ver­fügt durch meh­re­re gemein­sam rea­li­sier­te Pro­jek­te über umfas­sen­de Kennt­nis­se hin­sicht­lich der Arbeits­wei­se und Zuver­läs­sig­keit der DAS-Pro­duk­te für die Abgas­rei­ni­gung in der Halb­lei­ter­fer­ti­gung. Die Busi­ness Unit Was­ser von DAS EE konn­te ihre Exper­ti­se in der Pla­nung, dem Bau und der Inbe­trieb­nah­me von Groß­an­la­gen zur Was­ser­auf­be­rei­tung durch erfolg­reich abge­schlos­se­ne Refe­renz­pro­jek­te über­zeu­gend belegen.

Das Pro­jekt zur Erwei­te­rung der Abwas­ser­be­hand­lungs­an­la­ge mar­kiert einen wei­te­ren bedeu­ten­den Mei­len­stein in die­ser Zusam­men­ar­beit und kann als Refe­renz für wei­te­re Groß­pro­jek­te in der Halb­lei­ter­indus­trie die­nen. Trotz enger Zeit­vor­ga­ben und kom­ple­xer tech­ni­scher Anfor­de­run­gen konn­te die Anla­ge ter­min­ge­recht und in hoher Qua­li­tät rea­li­siert wer­den. Die Umset­zung umfass­te die Ent­wick­lung und Inte­gra­ti­on von drei unab­hän­gi­gen Behand­lungs­li­ni­en für unter­schied­li­che Abwas­ser­strö­me, den Ein­satz inno­va­ti­ver Steue­rungs- und Mess­tech­nik sowie die kon­se­quen­te Nut­zung vor­han­de­ner Res­sour­cen zur Ener­gie- und Kos­ten­ef­fi­zi­enz. Zusam­men­fas­send las­sen sich die fol­gen­den Aspek­te als ent­schei­dend aufzählen:

  • Früh­zei­ti­ge und detail­lier­te Pla­nung: Die enge Ver­zah­nung von Pla­nung und Aus­füh­rung war ent­schei­dend, um Zeit­ver­lus­te durch Lie­fer­eng­päs­se oder Schnitt­stel­len­pro­ble­me zu vermeiden.
  • Fle­xi­bi­li­tät bei der Anla­gen­pla­nung: Durch kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sun­gen an die ört­li­chen Gege­ben­hei­ten und die Nut­zung der Raum­hö­he konn­te die Anla­ge opti­mal in die bestehen­de Infra­struk­tur inte­griert werden.
  • Syn­er­gie­ef­fek­te durch inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit: Die enge Koope­ra­ti­on zwi­schen den Teams in Dres­den und Van­taa sowie zwi­schen den Busi­ness Units Was­ser und Gas führ­te zu wert­vol­len Lern­ef­fek­ten und einer Stei­ge­rung der Anlagenqualität.
  • Inno­va­ti­ve Dosier- und Mess­tech­nik: Die geziel­te, bedarfs­ge­rech­te Che­mi­ka­li­en­do­sie­rung auf Basis lau­fen­der Mes­sun­gen ermög­lich­te eine sta­bi­le Pro­zess­füh­rung bei schwan­ken­den Abwas­ser­men­gen und redu­zier­te die Betriebs­kos­ten nachhaltig.
  • Effi­zi­en­tes Ände­rungs­ma­nage­ment: Eine lücken­lo­se Doku­men­ta­ti­on und trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on aller Anpas­sun­gen sicher­ten die Nach­voll­zieh­bar­keit und Qua­li­tät des Gesamtprojekts.
Industrial Water Treatment Facility

Die Inves­ti­ti­on in moder­ne Was­ser­auf­be­rei­tung ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für den nach­hal­ti­gen Aus­bau der Halb­lei­ter­fer­ti­gung. Die zukunfts­wei­sen­de Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gie des Kun­den setzt neue Bran­chen­stan­dards. Die enge Zusam­men­ar­beit mit DAS Envi­ron­men­tal Experts und loka­len Part­nern zeigt, wie tech­no­lo­gi­sche Exzel­lenz und Nach­hal­tig­keit die Zukunft der Halb­lei­ter­pro­duk­ti­on prägen.

Stavrou­la (Valia) Sfaelou

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Stavrou­la (Valia) Sfaelou

Direc­tor Sales